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Hygieneschutzkonzept

Der Pfarrei St. Jutta Sangerhausen

Kirchengemeinde:          St. Jutta
Kirche: Herz – Jesu - Kirche
Raumlufttechnische Ausstattung: Umluftheizung
Gottesdienstort unter freiem Himmel: Wiese
Verantwortliche Person: … Heinz Werner (Administrator)
Johannes - Schlaf - Str. 6
06268 Querfurt
Tel. 034771 / 24159
letzte Änderung: 20.12.2020

1. Präambel:

Nach Wochen, in denen keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden konnten, kann nun insbesondere die Heilige Messe am Sonntag wieder mit Gemeindemitgliedern gefeiert werden. Dabei sind wir natürlich weiterhin verpflichtet, die Gesundheit aller Gottesdienstteilnehmer zu schützen. Deshalb müssen die gottesdienstlichen Versammlungen so gestaltet werden, dass die Gefahr der Ansteckung mit dem Covid-19-Virus maximal vermieden wird. Allgemeine Grundlage sind die staatlichen Bestimmungen in ihrer jeweils geltenden Fassung. Diese sind zwingend einzuhalten, ebenso wie die nachfolgenden Festlegungen, die die staatlichen Vorgaben mit Bezug auf die Gottesdienste ergänzen. Weiterhin gilt die
5. Anordnung des Bischofs für das Bistum Magdeburg und die
Mindeststandards für Gottesdienste. Für
Chorproben gelten diese Regeln.
Das Hygienekonzept wird entsprechend der geltenden Verordnungen für die Gemeinde angepasst.

2. für die Gottesdienste in der Pfarrei St. Jutta gelten:

a. Menschen, die zu einer Corona-Risikogruppe gehören, werden aus Gründen des Selbstschutzes dringend gebeten auf den Gottesdienstbesuch zu verzichten.

b. Der Zugang zu den öffentlichen Gottesdiensten wird begrenzt. Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstbesucher wird  durch das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5m in alle Richtungen festgelegt. Haushaltsgemeinschaften werden beim Gottesdienstbesuch nicht getrennt.

c. Bei Übertragung von Gottesdiensten nach außen oder der Feier von Gottesdiensten im Freien ist dafür Sorge zu tragen, dass auch dort stets der Mindestabstand von 1,5 m in alle Richtungen gewährleistet ist.

d. Die Gottesdienstteilnehmer tragen während des Eintretens, Ausgangs und gesamten Gottesdienstes im geschlossenen Raum eine Mund-Nase-Bedeckung. Auch auf dem Kirchengelände ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, und auf ausreichenden Abstand zu achten.

e. Der Zugang zur Kirche oder zu einem gekennzeichneten Areal für einen Gottesdienst im Freien wird durch eine ausreichende Zahl von Ordnern geregelt. Diese erfassen die Zahl der Gottesdienstbesucher und kontrollieren die Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes. Ist die maximal zulässige Teilnehmerzahl für eine Kirche oder Fläche im Freien erreicht, ist dorthin kein weiterer Zutritt gestattet. Beim Betreten oder Verlassen der Kirche muss der Abstand gewahrt bleiben. Vor dem Gebäude dürfen sich keine Gruppen oder Warteschlangen bilden.

f. Für die Sonntagsgottesdienste gilt ein Anmeldeprinzip. Es gibt eine begrenzte Anzahl Zutrittskarten, die in der offenen Kirche für den kommenden Sonntag mitgenommen oder zu den Bürozeiten reserviert werden können. Auf der Rückseite sind die notwendigen Angaben zur Registrierung zu machen.

g. Am Gottesdienst dürfen nicht teilnehmen:
Personen, die
- positiv getestet oder als positiv eingestuft gelten,
- in Quarantäne sein müssen,
- Symptome einer Atemwegserkrankung zeigen.

h. Die Gottesdienstbesucher sind am Zutrittsbereich durch geeignete Informationen (Hinweisschilder, Aushänge) über allgemeine Schutzmaßnahmen, insbesondere Händehygiene, Abstandsregeln, Rücksichtnahme auf Risikogruppen sowie Husten und Niesetikette zu informieren und zu deren Einhaltung anzuhalten. Dort hat auch der Hinweis zu stehen: Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Gefahr.

i. Im Zutrittsbereich steht Händedesinfektionsmittel für die Gottesdienstbesucher bereit.

j. Die Plätze im Kircheninneren und im Freien sind durch Markierungen so gestaltet, dass der vorgeschriebene Abstand von 1,5 m in alle Richtungen gewahrt wird. Der vorgeschriebene Mindestabstand ist auch in der Sakristei einzuhalten.

k. Finden mehrere Veranstaltungen an einem Tag statt, werden die Kirchenbänke, Türgriffe und weitere Kontaktflächen gereinigt. Dabei ist die Verwendung von Desinfektionsmitteln nicht zwingend, handelsübliche Haushaltsreiniger genügen. Für eine ausreichende Belüftung durch Öffnen der Fenster und Türen unmittelbar nach einem Gottesdienst ist zu sorgen.

l. Neben dem Gottesdienstvorsteher sind an der liturgischen Gestaltung nur maximal zwei Ministranten, ein Lektor, ein Kommunionhelfer und der Organist beteiligt. Der Chorgesang ist einem eigenen Konzept geregelt. Verantwortlich hierfür ist der Kirchenmusiker.

m. Der Gemeindegesang ist untersagt.

n. Personen mit liturgischen Diensten wahren stets den vorgeschriebenen Abstand und tragen die Mund-Nase-Bedeckung. Zur besseren Verständlichkeit können sie diesen während des Sprechens oder Vorsingens abnehmen.

o. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern am Eingang/Ausgang aufgestellt.

p. Es wird eine kurze Predigt gehalten.

q. Die Küster reinigen Kelch, Hostienschale, Patene sowie Wein- und Wassergefäße besonders sorgfältig. Zu jedem Gottesdienst wird ein frisches Kelchtuch verwendet. Die Befüllung der Hostienschale erfolgt mit Einweghandschuhen. Das Einlegen der Hostien durch die Gläubigen entfällt.

r. Der Priester desinfiziert vor der Gabenbereitung seine Hände mit Händedesinfektionsmittel und wartet, bis diese getrocknet sind. Alternativ reinigt er sich gründlich die Hände mit Seife. Die eucharistischen Gaben und Gefäße befinden sich schon auf dem Altar oder in unmittelbarer Nähe. Nur der Priester (nicht die Ministranten!) nimmt die Gaben und Gefäße in die Hand.

s. Während der Wandlung bleibt die Hostienschale mit der Palla bedeckt. Unabgedeckt bleiben nur die Patene mit großer Hostie und der Kelch mit Wein.

t. Auf Zeichen beim Friedensgruß per Handschlag, Umarmen etc. wird weiterhin verzichtet.

u. Die Kommunionausteilung erfolgt am Platz. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Dieser wird kollektiv zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen.

v. Die Kommunionspender desinfizieren sich vor und nach der Austeilung der Heiligen Kommunion die Hände mit Händedesinfektionsmittel und warten, bis diese getrocknet sind. Alternativ reinigen sie sich gründlich die Hände mit Seife. Bei der Kommunionspendung ist darauf zu achten, dass sich die Hände der Kommunionempfänger und Kommunionspender nicht berühren. Mund- und Kelchkommunion können weiterhin nicht stattfinden.

w. Kinder und Erwachsene, die nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

x. Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin leer.

y. In den Kirchen liegen keine Gesangbücher aus.

z. Für die Außenstationen gilt das Ortsprinzip. Sie finden als geschlossene Veranstaltung statt.

Die getroffenen Regelungen treten ab sofort in Kraft und gelten bis auf Widerruf. Sie ersetzen vorhergehende Regelungen in dieser Sache. Das Hygienekonzept ist von der verantwortlichen Person oder dem von ihr Beauftragten schriftlich in der Kirche oder am Gottesdienstort unter freiem Himmel vorzuhalten und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.