Hl. Jutta

Hl. Jutta von Sangerhausen

St. Jutta wurde im Jahre 1220 geboren. Nach einer frommen Kindheit mit einem Edelmann von Sangerhausen vermählt, verlebte sie hier eine kurze, aber glückliche Zeit als Gattin und Mutter.
Nach fünfjähriger Ehe Witwe geworden und nachdem sie ihre Kinder versorgt hatte, verteilte sie ihre Reichtümer und gab sich ganz dem Dienst der Armen und der Pflege der Aussätzigen hin.
Als Bettlerin, als Pilgerin Gottes und als "Schwester der Armen" wanderte sie auf den Straßen und kam 1256 nach Kulmsee (Chełmża), wo sie in einer Zelle als Rekluse lebte. Sie diente Gott durch Gebet und Fasten und widmete sich den Armen und Aussätzigen, denen sie im Leprosenheim St. Georgen zu Kulmsee ein Obdach schuf.
Nach einem Leben des Gebetes, der Buße und Gottinnigkeit ging sie, von ihren Schützlingen beweint, am Vigiltag des festes Christi Himmelfahrt, am 11. Mai 1260 ein in die Herrlichkeit des Herrn.
Sie fand ihre Ruhestätte im Dom zu Kulmsee in einer Kapelle, die ihren Namen trägt. Bald nach ihrem Tode wurde Sie als Heilige und Patronin Preußens verehrt und ist bis heute als Patronin des Kulmer-Landes unvergessen geblieben.
Besonders innig ist ihre Verehrung in der Jutta-Kapelle zu Bielczyny, wo einst ihre Zelle stand.

2006 fuhren einige Gemeindemitglieder nach Chełmża. Lesen Sie hierzu Ihren Bericht.

Holzbild von Jutta